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Modeblogger: Traumjob oder Alptraum?

Modeblogger zu werden hat die Traumjobs von früher abgelöst. Früher wollten alle kleinen Mädchen Sängerin, Schauspielerin oder Prinzessin werden. Heute dagegen träumen immer mehr davon, in die Welt von Instagram, teuren Designertaschen und Glamour einzutauchen – als Modeblogger. Der Job sieht von außen auch wirklich aus wie der absolute Traumjob.

Man reist um die Welt, verdient eine Menge Geld, bekommt von allen möglichen Firmen tolle Sachen geschenkt. Doch ist Modeblogger wirklich so ein Traumjob? Wir haben aus verschiedenen Testimonials von Modebloggern diesen Blogartikel verfasst. Er soll Dir zeigen, dass es am Traumjob Modeblogger auch so einige Schattenseiten gibt.

 

Konkurrenz, Falschheit und Machtkämpfe: Instagram

Die glitzernde Welt von Instagram sieht unter der Oberfläche nicht mehr so schön aus. Die Konkurrenz gerade im Bereich Mode und Beauty ist extrem groß. Jeder Modeblogger will das größte Stück vom Kuchen abhaben. Mehrere Modeblogger berichten, dass fiese Kommentare unter den Bildern, Sticheleien auf Events und andere Gemeinheiten in der Branche keine Seltenheit sind.

Dazu kommt, dass Instagram immer weniger verlässlich wird. Immer mehr Modeblogger kaufen sich über externe Apps Follower ein, um ihre Reichweite größer darzustellen als sie ist. Der schillernde Alltag, den sie auf ihren Bildern zeigen, ist meistens nur noch eine Farce, unter der viel Stress, psychische Probleme und Verlustängste stecken.

 

Unsicherheit und unregelmäßiges Einkommen

Einer der wohl kritischsten Punkte am Traumjob Modeblogger ist das unregelmäßige Einkommen, mit dem eine ständige Unsicherheit einhergeht. Es stimmt zwar, dass man vom Bloggen mitunter sehr gut leben kann. Jedoch ist man abhängig von Werbedeals, Trends und Entwicklungen in der Modebranche, auf die man keinen Einfluss hat. Das Einkommen schwankt daher beträchtlich.

Gerade für Blogger, die ihren Traumjob hauptberuflich ausüben, kann das zum Problem werden. Vor allem am Anfang ist es daher wichtig, sich eine andere finanzielle Quelle für den Lebensunterhalt zu suchen.

 

Selbstständig sein – schwerer als gedacht

Die meisten Modeblogger machen sich mit ihrem Gewerbe selbstständig. Manche davon investieren ihre ganze Zeit in das Dasein als Blogger auf Instagram, andere betreiben es nebenberuflich neben dem Studium oder einem anderen Job. Die Selbstständigkeit hat jedoch ihre Tücken. Natürlich ist man sein eigener Chef und kann tun und lassen, was man will. Allerdings bedeutet die Selbstständigkeit auch eine Menge Arbeit, die nicht immer direkt Gewinn erzielt.

Man muss sich gut mit organisatorischen Dingen, Steuern und Rechtlichem auskennen. Der Blog muss vor allem rechtlich immer auf dem neuesten Stand sein, sonst wird es sehr schnell sehr teuer. Selbstständigkeit bedeutet also nicht nur Pakete auspacken und schöne Bilder machen.

Du musst ständig die neuen Trends verfolgen, sowohl in der Mode als auch in den sozialen Netzen. Das ist anstrengend und zeitraubend. Der Traumjob Modeblogger ist in dieser Hinsicht bei weitem nicht so leicht und schön, wie man es sich vorstellt.

 

Mode als Lebensinhalt

Mode ist etwas wunderbares, und viele Menschen finden in dieser Branche auf Instagram ihr zuhause. Den gesamten Lebensinhalt damit zu füllen erscheint daher für viele als ein absoluter Traumjob. Es ist sicherlich wunderschön, sich immer neue Outfits zu überlegen, die neuesten Trends zu verfolgen oder tolle Dinge von großen Marken geschenkt zu bekommen.

Allerdings sollte die Überlegung immer sein, ob man darauf wirklich sein ganzes Leben aufbauen möchte. Mode als Lebensinhalt kann einen schnell langweilen, sodass man am Sinn seines Traumjobs Modeblogger zu zweifeln beginnt. Schöner ist es sicherlich, wenn man das Bloggen als Hobby betrachtet und so die Freude an der Mode nicht verliert.

 

Inspiration und Leidenschaft

Trotz allem möchten wir die Leidenschaft, die hinter so vielen großen Bloggern steckt, nicht kleinreden. Für viele von ihnen ist ihr Beruf tatsächlich ein Traumjob und sie nehmen die Nachteile gerne in Kauf. Die meisten Modeblogger ziehen ihre Kraft daraus, dass sie für andere eine Inspiration sind.

Was gibt es Schöneres, als andere Menschen zu tollen Dingen zu inspirieren? Dieser Teil des Berufs als Blogger ist sicherlich das, was viele als einen der großen Vorteile sehen. Sie freuen sich darüber, anderen auf Instagram neue Trends und coole Outfits näher zu bringen. Ihr Interesse an der Mode ist so stark, dass sie die Welt daran teilhaben lassen möchten. Das ist mehr als verständlich und erklärt auch das große Interesse am Berufsbild.

 

Unser Fazit: Modeblogger – aber mit Verstand

Modeblogger haben es definitiv nicht einfach. Der Beruf gilt zwar als Traumjob, hat aber auch so einige Schattenseiten. Gerade die harte Konkurrenz auf Instagram hat schon den einen oder anderen Blogger aus dem Geschäft getrieben. Manche verlieren sogar die Liebe zu Trends und Mode. Auch die Selbstständigkeit und die ständige Unsicherheit machen vielen Bloggern zu schaffen. Jedoch hat der Beruf auch viele wundervolle Seiten. Man tut das, was man liebt und kann es anderen sogar näher bringen.

Modeblogger ist vielleicht nicht unbedingt ein Traumjob, aber dennoch eine schöne Sache. Gerade wenn man es nebenberuflich macht und finanziell nicht davon abhängt bleibt die Freude daran sicherlich länger erhalten. Modeblogger zu werden solltest Du Dir trotzdem gut überlegen und dabei bedenken, was für Probleme eventuell auf dich zukommen.

 

-Das Amerpus Team

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