Blog Artikel 11 - Mode und Macht

Mode und Macht

Mode hat in unserem Leben viele Effekte. Sie kann bewirken, dass wir uns als Teil einer Gruppe fühlen oder von dieser ausgeschlossen werden. Durch sie entscheidet sich, ob wir einen schönen und erfolgreichen Tag oder einen schlechten Tag haben werden.

Sie determiniert, ob und wie wir uns fühlen und wie wir uns der Welt zeigen. All das ist der Einfluss bloßer Kleidung, der sich jeden Tag in unserem Leben zeigt, ob Du ihn nun wahrnimmst oder nicht.

Doch der Einfluss von Mode geht noch weiter! Mode entscheidet in vielen Situationen nämlich auch, wer mächtig ist und wer nicht. Mode und Macht – zwei Wörter, die eng verbunden sind. Wir zeigen Dir, wieso das so ist.

 

Wie definiert sich Macht?

Macht ist ein Begriff, der sich nur sehr schwer wirklich definieren und festlegen lässt. Es gibt verschiedene Ansätze, ihm eine klare Definition zu geben, doch keine davon passt wirklich zu 100%.

Dennoch kannst Du Macht und ihre Auswirkung im Alltag sehr gut beobachten. Mächtig ist zum Beispiel der, der sich bei Entscheidungen durchsetzt. Das kann im beruflichen Umfeld sein, unter Freunden oder sogar in einer Beziehung. Mächtig kann auch der sein, der andere dazu bringt zu tun was er will, ohne dass sie merken dass sie hier zu etwas gezwungen werden.

Bei dieser Art von latentem Zwang haben die Personen, die unter Zwang stehen, gar nicht das Gefühl unterdrückt zu werden, während der Mächtige natürlich seinen Willen bekommt. Mächtig kann aber auch derjenige sein, der sein soziales Umfeld auf eine Art beeinflussen kann, die ihm Vorteile bringt.

Er kann zum Beispiel in der Firma bewirken, dass ein bestimmtes Thema diskutiert wird, welches ihm besonders wichtig ist, sodass er einen Vorteil daraus ziehen kann. Dadurch bestimmt er also, welche Themen wichtig sind und welche nicht, worin sich sein Einfluss ausdrückt.
Nicht jede dieser Formen von Macht hat unbedingt etwas mit Mode zu tun. Doch Mode hat zumindest auf einige davon einen großen Einfluss.

 

Macht durch Mode – im Beruf

Gerade im beruflichen Umfeld ist es schon lange bekannt, dass sich Autorität und Beachtung auch durch Mode ausdrücken und verstärken lässt. Manche Unternehmen haben zum Beispiel einen Dresscode in der Führungsebene, doch den unteren Abteilungen stellen sie frei, wie diese sich kleiden wollen.

Dadurch kommen also die für das Unternehmen wichtigen Personen, die deutlich mehr Macht haben als die einfachen Arbeiter, in schicker, ordentlicher und autoritär wirkender Kleidung zur Arbeit, während die anderen Arbeiter sich einfach irgendwie kleiden.

Hierdurch entsteht ein sehr klares Bild der bestehenden Hierarchie, das auch die Machtverhältnisse verdeutlicht. Allerdings gibt es durchaus auch Unternehmen, die der gesamten Belegschaft einen Dresscode auferlegen. Dann gibt es weniger internen Einfluss, sondern mehr nach außen.

Wenn ein Kunde oder ein potenzieller Geschäftspartner das Unternehmen betritt, dann wirkt dieses alleine durch die Kleidung aller Mitarbeiter schon mächtig und einschüchternd auf ihn.

Generell ist im beruflichen Umfeld natürlich nicht zwingend der Anzugträger der Mächtige in einem Gespräch oder bei einer Entscheidung. Doch es lässt sich durchaus sagen, dass diese Art von Kleidung ein Bild von Autorität, von Durchsetzungsstärke, von Charisma und von Bedeutung zeichnet, das gerade im beruflichen Umfeld gerne genutzt wird.

 

Macht durch Mode – im Alltag

Im Beruf ist die Macht, die sich durch Mode abzeichnet, ganz klar erkennbar und wird auch bewusst genutzt, um damit verschiedene Dinge zu erreichen. Im Alltag dagegen sieht es ein wenig anders aus. Hier wirkt sich die Macht subtiler aus.

In einer Gruppe von Freunden ist nicht immer leicht zu erkennen, wer Autorität innehat und wer eher nicht, auch nicht durch die Kleidung. Doch diese Machtverhältnisse sind da, und sie wirken sich auch auf die Dynamik einer Gruppe oder einer Beziehung aus.

Häufig passiert es zum Beispiel, dass das Gruppenmitglied, welches sich in seiner Kleidung ganz offensichtlich wohl fühlt, diese gerne zur Schau stellt und durch seine Mode sein Selbstbewusstsein zeigt, auch die Person ist, die Macht über die anderen hat. Dieses Gruppenmitglied entscheidet also, wo gegessen wird, wann man sich trifft, welchen Film man schaut und ähnliche Entscheidungen.

Diese Macht ist ganz klar nichts Negatives, die anderen Gruppenmitglieder sind meistens froh, dass dieses eine Mitglied die Entscheidungen trifft und unterstützen diese Entscheidungen sogar.

Diese Art von Hierarchien sind in fast jeder Art von Gruppe zu sehen, was ein ganz natürliches Phänomen unter Menschen ist. Hier ist der Einfluss von Mode auf die Macht der Personen geringer und auch weniger gut sichtbar als im Beruf, da sich hier viel auch durch die Persönlichkeit der einzelnen Mitglieder entscheidet.

Doch wenn Du genau hinsiehst wirst Du merken – der Einfluss von Mode auf Macht ist auch im Alltag da.

 

Fazit: so gehst Du damit um

Im Grunde genommen ist Macht, egal ob sie nun durch Mode entsteht oder nicht, nichts Negatives. Sie besteht durch verschiedene Effekte und hat Einfluss auf Deinen Alltag und Dein Leben im Beruf. Allerdings kann sie möglicherweise dazu führen, dass Du gewisse Nachteile hast.

Vielleicht wirst Du in der Arbeit nicht so wahrgenommen, wie Du gerne würdest und man gibt Dir nicht die Verantwortung die Du eigentlich verdienst?

Eine solche Situation hängt häufig mit den Machtverhältnissen zusammen. Du kannst in diesem Fall versuchen, über Deine Kleidung ein mächtigeres Bild von Dir zu zeichnen. Das Gleiche gilt auch im Alltag, wo Du ebenso versuchen kannst, die Machtverhältnisse zu Deinem Vorteil zu nutzen, wenn Du das möchtest. Vergiss dabei nie, dass Mode immer Dich repräsentieren sollte und Du Dich in dem, was Du trägst, wohlfühlen sollst!

 

-Das Amerpus Team

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